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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:
Künstler in der Corona Krise

Kultur in der Krise

von Josefine Janert vom 24.11.2020
Theater, Kinos, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen – das alles fällt im zweiten Lockdown wieder aus. Künstler bangen um ihre Existenz. Und staatliche Zahlungen allein können weder Kulturschaffenden noch der Gesellschaft geben, was sie jetzt brauchen
 Thomas Rühmann leitet das »Theater am Rand« in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Polen. »Die Leute wollen, dass dieses Haus weiter existiert«, sagt der Schauspieler. (Foto: Pramme)
Thomas Rühmann leitet das »Theater am Rand« in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Polen. »Die Leute wollen, dass dieses Haus weiter existiert«, sagt der Schauspieler. (Foto: Pramme)

Seit Anfang November hat das Kino wieder zu. Kleine Konzerte, die im Sommer noch vorsichtig vor einem ausgedünnten masketragenden Publikum erschallen durften, mussten in diesem zweiten Lockdown wieder abgesagt werden. Ausstellungen, Museen, Kabaretts und Theater bleiben zur Eindämmung der Infektionszahlen geschlossen. Das sorgt für einen Sturm der Empörung: Viele Künstler und Kulturschaffende verstehen nicht, warum es gerade sie getroffen hat, während Einkaufszentren, Kirchen und Friseursalons geöffnet bleiben. Aber auch Menschen, die nicht von Eintrittskarten leben müssen, prostestieren gegen die aus ihrer Sicht willkürliche Benachteiligung des kulturellen Lebens, das für viele eben nicht bloß Unterhaltung, sondern geistige Nahrung ist. »Ohne Kunst und Kultur wird’s still«, heißt eine der vielen Protestaktionen, die sich derzeit dazu im Land verbreiten. An den Fassade

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