Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2019
Der Inhalt:

Wenn nichts mehr bleibt als ein Weg

von Eva-Maria Lerch vom 22.11.2019
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Buchtipp. Ein Ehepaar, Mitte fünfzig, steht vor dem Nichts. Gestern noch besaßen Raynor und Moth eine Farm in Wales, wo sie Hühner und Schafe hielten und Zimmer an Feriengäste vermieteten. Durch die Bürgschaft für einen falschen Freund und ein gnadenloses Gerichtsurteil haben sie alles verloren und finden sich auf der Straße wieder. Obendrein muss Moth erfahren, dass er unheilbar krank ist. Raynor und Moth entschließen sich zur Flucht nach vorn: Sie packen das wenige, was ihnen geblieben ist, in einen Rucksack und gehen auf den »Salzpfad« – den rund tausend Kilometer langen »South West Coast Path« entlang der englischen West- und Südküste. Raynor Winn hat diese ihre Geschichte selbst aufgeschrieben und daraus laut der Times »das inspirierendste Buch des Jahres« gemacht. Sie zieht die Leserinnen und Leser hinein in ihre verzweifelte Lage, nimmt sie mit in die Herausforderungen und Schönheiten des einsamen Küstenwegs und beschreibt den Überlebenskampf des alten Backpacker-Paares, das wild zelten muss und sich mangels anderer Mittel vor allem von Nudeln ernährt. In herzerweichenden Details wird deutlich, was Armut und Obdachlosigkeit in einem modernen Land bedeutet. »Der Salzpfad« ist aber auch die Geschichte eines sehr besonderen Paares, das selbst in schlimmsten Situationen nie aneinander zweifelt. So wird der Reisebericht schließlich zur Geschichte einer Heilung, bei der die Autorin das Trauma des Verlusts durch die wachsende Erfahrung des Einsseins mit der Natur überwindet: »In mir war eine neue Jahreszeit angebrochen, eine mildere Jahreszeit der Akzeptanz. Eingebrannt durch die Sonne. Hineingepeitscht durch die Stürme.« Eine bewegende Geschichte, die noch dazu wahr und mit Fotos belegt ist.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.