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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2019
Die Zerreißprobe
Die Theologen Nikolaus Schneider und Dietmar Mieth hatten eine klare Haltung ...
Der Inhalt:

Spiritprotokoll
Einsiedlerin auf Zeit

von Gunhild Seyfert vom 22.11.2019
Ina Hohenstein zieht sich zweimal im Jahr in eine abgelegene Hütte zurück
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Zweimal im Jahr gehe ich in die Stille und lebe als Einsiedlerin. Es ist eine wichtige Übung für mich auf meinem Weg mit dem Herzensgebet. Meine ersten Erfahrungen mit Stille machte ich schon vor dreißig Jahren, während meiner Ausbildung zur Feldenkrais-Lehrerin. Damals erschien es mir wie Zauberei: Ich wurde ruhig, kam in Frieden und fühlte mich in Kontakt mit meinem Körper. Später erst habe ich gehört, dass man das Stille nennt.

Im Sommer lebe ich zwei Wochen lang in einer kleinen abgelegenen Hütte ohne Strom und fließendes Wasser. Die Hütte liegt im Elsass. Sie gehört zu einem kleinen Dorf in einem engen Tal, wo in einer ehemaligen Mühle ein Haus für das Herzensgebet entstanden ist. Dort lebt meine Lehrerin. Sie widmet sich ganz der Aufgabe, Menschen auf dem Weg mit dem Herzensgebet zu beglei