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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

T-Shirt-Automat in der Fußgängerzone

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 08.11.2019
Zwei Initiativen wollen bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie schaffen – und setzen auf die Konsumenten

Mit kreativen Aktionen möchten die Aktivistinnen der Fashion Revolution Week die Modeindustrie revolutionieren. So stellten sie etwa in Einkaufszonen in Berlin Automaten auf, an denen man T-Shirts für zwei Euro erstehen konnte. Doch wer Geld einwarf, bekam auf einem Bildschirm schockierende Bilder von Produktionsstätten gezeigt. Anschließend wurden die potenziellen Käufer vor die Wahl gestellt, das T-Shirt trotzdem zu kaufen oder das Geld zu spenden. Die meisten spendeten. »Wir haben eine unglaubliche Macht als Konsumenten, wenn wir uns nur entschließen, sie zu nutzen«, sagt Carry Somers. 2013 rief sie die Fashion Revolution Week ins Leben. Die Bewegung setzt sich nun in mehr als neunzig Ländern für eine faire und sichere Modeindustrie ein – auch in Deutschland. Im Mittelpunkt der jährlichen Aktionswoche im April steht eine Selfiekam

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