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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Keine Kürzungen für Pax Christi

7321 Unterschriften und 1420 Postkarten an die Deutsche Bischofskonferenz haben Wirkung gezeigt: Der finanzielle Zuschuss aus Kirchensteuermitteln an die deutsche Sektion der internationalen katholische Friedensbewegung Pax Christi wird nicht gekürzt (siehe Publik-Forum 2/2017). Die Mobilisierungsaktionen von Pax Christi zeigten, dass die Freidensbewegung viele Freunde habe – das sei ein gutes Zeichen, meinte Hans Langendörfer, Leiter des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz. Pax-Christi-Vorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler zeigte sich hoffnungsvoll. Auch im Vatikan, so Rösch-Metzler, gebe es eine neue Wertschätzung für die pazifistische Arbeit. So sei Pax Christi erstmals vom Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden als Mitveranstalter einer Konferenz über Gewaltfreiheit und Frieden eingeladen worden. Während es im Vatikan früher immer wieder Versuche gab, gerechtfertigte Kriege von ungerechtfertigten zu unterscheiden, setze sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass kein Krieg gerechtfertigt sei. Auch das Reformationsjubiläum habe dazu geführt, die Gemeinsamkeiten der Kirchen neu in den Blick zu nehmen.