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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

»Mauer der Trauer« in Moskau

vom 10.11.2017

Am 30. Oktober, also genau am 100. Jahrestag der kommunistischen Revolution, haben Russlands Patriarch Kyrill und der russischen Präsident Wladimir Putin in Moskau eine »Mauer der Trauer« eingeweiht. Die von dem russischen Bildhauer Giorgi Franguljan gestaltete monumentale Gedenkstätte erinnert an die Opfer des stalinistischen Staatsterrors. Sie besteht aus etwa 500 symbolischen menschenförmigen Gestalten in Überlebensgröße, denen allerdings Nase, Mund und Augen fehlen. Die »Menschenmauer« ist sechs Meter hoch und dreißig Meter lang und befindet sich an einer zentralen Kreuzung der Stadt.

Patriarch Kyrill erinnerte daran, dass von den stalinistischen Säuberungen Vertreter aller Religionen betroffen waren. Gedenkstätten seien notwendig zur Heilung der Wunden und als Mahnung für die heutige Generation. Putin, der das Denkmal in Auftrag ga

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