Aufbauen statt totsparen
Kein Zweifel. Der jüngste Euro-Gipfel hat Fortschritte gebracht. Wenn Banken und private Anleger auf die Hälfte ihrer Forderungen an Griechenland verzichten, wird sich die Schuldensituation des Landes entspannen. Andererseits hilft ein Schuldenerlass nur dauerhaft, wenn die Krisenländer auch wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen. Deshalb plädieren Fachleute für einen Marshallplan für Südeuropa. Bezahlen könnte ihn die Europäische Union mit einer Finanztransaktionssteuer.
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Datum der Erstveröffentlichung: 04.11.2011
Der Marshallplan für SüdeuropaMehrere Politiker wie der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, aber auch Banker fordern einen Marshallplan für Griechenland und Portugal, letztlich für alle Krisenländer. Gysi will Arbeit schaffen und neue Industrie aufbauen, statt »diese Länder totzusparen«. Das will auch der Chef der Allianz AG, Michael Dieckmann. »Mit einer Umschuldung allein ist Griechenland nicht zu retten.« Sein Vorschlag: »Wir brauchen einen Industrialisierungsplan, eine Art Marshallplan. Es muss Arbeit und Industrie nach Griechenland verlagert werden.« Sonst nütze ein Schuldenschnitt nichts.
Der Marshallplan für SüdeuropaMehrere Politiker wie der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, aber auch Banker fordern einen Marshallplan für Griechenland und Portugal, letztlich für alle Krisenländer. Gysi will Arbeit schaffen und neue Industrie aufbauen, statt »diese Länder totzusparen«. Das will auch der Chef der Allianz AG, Michael Dieckmann. »Mit einer Umschuldung allein ist Griechenland nicht zu retten.« Sein Vorschlag: »Wir brauchen einen Industrialisierungsplan, eine Art Marshallplan. Es muss Arbeit und Industrie nach Griechenland verlagert werden.« Sonst nütze ein Schuldenschnitt nichts.

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