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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Woelki sagt Nein

Nachdem der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in der Herder-Korrespondenz (Oktober) einen »zunehmenden Dissens in moral- und sozialethischen Fragen« zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche beklagt hat und mehr Ehrlichkeit in der Ökumene einforderte, lässt er nun Taten folgen. Als einziges Bistum in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich Köln nicht an der katholisch-evangelischen Kooperation beim Religionsunterricht. Zur Begründung hieß es, es bestehe kein Handlungsbedarf für alternative Modelle. Der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, bedauerte dies und verwies auf eine neugegründete Grundschule in Wuppertal. Von 51 Schulanfängern seien nur zwei katholisch und zwei evangelisch. Die übrigen seien muslimischen Glaubens oder konfessionslos. Angesichts dieser Situation sei eine Zusammenarbeit das Gebot der Stunde.

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