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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Der Inhalt:

Opfer ohne Chance

vom 27.10.2017
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Ein Gutachten des Instituts für Praxisforschung und Praxisberatung (IPP) über den Umgang mit Missbrauchsfällen im Bistum Hildesheim hat den Verantwortlichen ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Das Bistum sei über viele Jahre seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen und habe Opfer nicht geschützt. Sowohl die Bistumsleitung als auch der Jesuitenorden hätten wissentlich in Kauf genommen, dass Minderjährige durch einen einschlägig bekannten Priester gefährdet worden seien. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, nannte den Bericht ein »erschreckendes Beispiel, wie Täterschutz vor Opferschutz in der katholischen Kirche über Jahrzehnte funktionierte«.

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