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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

»Viele haben existenzielle Probleme«

Über sexuellen Kindesmissbrauch in der DDR klärte vor Kurzem eine Anhörung in Leipzig auf. Was das für die Opfer bedeutet und was jetzt notwendig wäre, sagt Christine Bergmann, Mitglied der Untersuchungskommission

Publik-Forum: Frau Bergmann, was unterscheidet den Missbrauch von Kindern in der DDR von dem in Westdeutschland?

Christine Bergmann: Wenn das DDR-Unrecht dazukommt, wird es besonders hart.

Inwiefern?

Bergmann: Die Tabuisierung war viel stärker als in Westdeutschland. Sexueller Missbrauch war ein Politikum, er passte nicht in die heile sozialistische Gesellschaft.

Was heißt das praktisch?

Bergmann: Mir haben Betroffene erzählt, wie es ihnen erging, wenn sie wegen des Mi

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