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Kongo, Palästina und Israel, Serbien und Kroatien, China und Tibet, Ruanda, Lateinamerika, Kalter Krieg Ost West
Gesichter des Friedens

Sie engagieren sich, irgendwo in dieser unfriedlichen Welt. Konkret, vor Ort, mit ihrem Leben. Denn Frieden wird erst möglich, wenn jeder und jede bei sich beginnt. Von unten. In kleinen, oft mühsamen Schritten. Anders ist der Frieden nicht zu haben. Das zeigen sie, wie unzählige andere auch
von Christoph Bongard vom 07.10.2016
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Tsering Woeser

Tsering Woeser wurde 1966 in Tibets Hauptstadt Lhasa geboren. Damals erfasste die Kulturrevolution mit aller Gewalt auch Tibet. Tote, Entrechtete und Entwürdigte säumen Woesers Erinnerungen. Mit 24 Jahren begann sie aufzuschreiben, was Gewalt und Willkür hinterlassen haben. 2003 veröffentlichte sie das »Tagebuch aus Tibet – oder: Gedicht namens Tibet«. Es war ihr erstes Werk und wurde sogleich verboten. Da sie sich der »patriotischen Umerziehung« durch die Kommunistische Partei Chinas strikt verweigerte, erhielt sie Schreibverbot.

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