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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2017
Glauben Männer anders?
Das schillernde Verhältnis von Männern zur Religion
Der Inhalt:

»Nötig ist eine Theologie der Wunden«

von Michael Schrom vom 22.09.2017
Opfermentalität und Fremdenfeindlichkeit in Ungarn. Ein Gespräch mit dem Theologen und Soziologen András Máté-Tóth
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Publik-Forum: Herr Professor Máté-Tóth, wir kannten Ungarn als die fröhlichste Baracke im Kommunismus, offen und entspannt. Woher kommt dieser Stimmungswechsel, die Feindschaft gegen alles Fremde?

András Máté-Tóth: Westliche Beobachter müssen besser verstehen, dass es sich bei der ungarischen, aber auch bei vielen osteuropäischen Gesellschaften um verwundete kollektive Identitäten handelt. Diese Verwundung benutzen populistische Politiker, aber auch Teile der Bevölkerung als Rechtfertigung für Hass und Fremdenfeindlichkeit.

Wie meinen Sie das?

Máté-Tóth: Es gibt gerade in dieser Region starke Nachwirkungen von geschichtlichen Wunden, die nicht verheilt, geschweige denn selbstkritisc