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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

Kleine Abenteuer, große Gefühle

von Birgit Roschy vom 23.09.2016

Kino-Tipp. Einfach losziehen, ins sommerliche Blaue hinein: Dem viel zu früh verstorbenen Wolfgang Herrndorf gelang mit seinem Jugendroman »Tschick« (2010) über die Spritztour zweier Jungs durch die ostdeutsche Provinz ein Bestseller, der Erwachsene fast noch mehr begeisterte als Teenager. Fatih Akins Verfilmung hält sich nah an die Vorlage, obwohl einige der heiter-skurrilen Episoden wegfallen.

Zu Beginn der großen Ferien freunden sich zwei Außenseiter an: der introvertierte »Psycho« Maik, ein 14-Jähriger aus reichem, aber kaputtem Elternhaus, und der geheimnisvolle »Assi« Tschick, ein Aussiedlerjunge mit Irokesenschnitt und mongolischen Gesichtszügen. Maik, der hoffnungslos in die Klassenschönste verliebt ist, lässt sich von Tschick aus seiner Weltuntergangsstimmung reißen. Mit einem gestohlenen

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