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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

Aufgefallen
Ihr Schmerz weicht nicht

von Thomas Seiterich vom 23.09.2016
Nadia Murad: Eine junge Jesidin berichtet über ihre Massenvergewaltigung durch den IS. Sie kämpft für die von Islamterroristen verschleppten Jesidinnen
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Nadia Murad lebt zu ihrem Schutz an einem verborgenen Ort in Südwestdeutschland. Von dort reist die 22-Jährige zu den Staats- und Regierungschefs der Welt. Sie erzählt packend von dem Leid der Jesidinnen, die von islamistischen Terroristen des IS verschleppt wurden und derzeit als Sex-Sklavinnen missbraucht werden. Als Nadia Murad vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berichtet, wie sie nach einem Fluchtversuch von Machos massenvergewaltigt wurde und wie man sie monatelang als Sex-Sklavin quälte, herrscht bei den Politikprofis im UN-Hauptquartier in New York Wortlosigkeit und blankes Entsetzen. Eine tieftraurige Frau: »Solange weiterhin 3500 Jesidinnen vom IS versklavt sind, gibt es keine Erlösung.« Sie sagt über sich : »Der Schmerz weicht nicht.«

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