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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

Die nackte Gier im Blick

von Andrea Teupke vom 23.09.2016
Der Dokumentarfilm »Stadt als Beute« zeigt, was entfesselte Marktwirtschaft bedeutet – zum Beispiel in Berlin
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Man hat selten Gelegenheit, Raubtiere auf der Jagd zu begleiten. Andreas Wilcke macht es möglich. Für seine Dokumentation »Stadt als Beute« hat er Makler, Investoren und Immobilienkäufer auf ihren Streifzügen durch Berlin beobachtet. Mehrere Jahre lang ist er den Renditejägern mit der Geduld eines Naturfotografen gefolgt und hat so einen mitreißenden Film geschaffen, der den Begriff der Gentrifizierung mit Leben füllt.

Die Kamera ist immer dabei: Wenn Investoren gutgelaunt durch Wohnviertel streifen und Anlageobjekte taxieren. Wenn ein künftiger Eigentümer eine Wohnung besichtigt und die derzeitigen Mieter ihn wohl oder übel durch ihre Privaträume führen müssen. Wenn ein Makler feixend berichtet, der Kunde aus London habe verblüfft gefragt, wieso eine Wohnung in Berlin so billig sei: »Ist sie ra

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