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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2018
Angst
In der Gesellschaft rumort es: Ein Gefühl wird politisch
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

wen hat das nicht umgetrieben, was in der sächsischen Stadt Chemnitz passiert ist: ein junger Mensch wird bei einer Messerstecherei getötet. Was folgt, ist Gewalt und Hass, mittendrin zündelt die AfD. Wie gut, dass es auch die andere Seite gibt. Demonstrationen dagegen: »Herz statt Hetze«. Die evangelische Kirche lud zu Fürbittandachten ein, organisierte eine Kundgebung: »Wir in Chemnitz – aufeinander hören – miteinander handeln.« Wie aber kann das gehen? Dazu haben wir die dortige Pfarrerin Dorothee Lücke befragt (Seite 9).

Das Gefühl der Angst geht um. Doch so mancher will nicht zulassen, dass Rechte mit der vermeintlichen Angst vor Fremden Rassismus und Gewalt rechtfertigen. Was Angst macht und wie Menschen damit umgehen, das war auch Thema der diesjährigen Salzburger Hochschulwochen. Anne Strotmann war dort und hat die Titelgeschichte darüber geschrieben. (Seite 26)

Vor einiger Zeit hatten engagierte Publik-Forum-Leser uns nach Kassel in ihr Gemeinschaftsprojekt »Wohnen im Alter« eingeladen. Barbara Tambour ist hingefahren und war begeistert. Herausgekommen ist eine Geschichte über die Frage: Wie kann das gehen, im Alter selbstbestimmt und gemeinsam mit anderen zu leben – ohne die Angst, in ein Heim gehen zu müssen? Das lesen Sie auf Seite 12.

Und dann wollen wir Sie noch einmal an die Publik-Forum-Petition an den Papst »Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn!« erinnern. Mittlerweile haben sie mehr als 20 000 Menschen unterzeichnet – und täglich gehen neue Listen ein. Vielen Dank! Wegen des großen Interesses haben wir die Aktion verlängert: Bis Mitte September können Sie noch unterschreiben. Wir möchten auf diese Weise dazu beitragen, dass in dem leidig