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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 07.09.2018 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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wen hat das nicht umgetrieben, was in der sächsischen Stadt Chemnitz passiert ist: ein junger Mensch wird bei einer Messerstecherei getötet. Was folgt, ist Gewalt und Hass, mittendrin zündelt die AfD. Wie gut, dass es auch die andere Seite gibt. Demonstrationen dagegen: »Herz statt Hetze«. Die evangelische Kirche lud zu Fürbittandachten ein, organisierte eine Kundgebung: »Wir in Chemnitz – aufeinander hören – miteinander handeln.« Wie aber kann das gehen? Dazu haben wir die dortige Pfarrerin Dorothee Lücke befragt (Seite 9).

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