Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Don Camillo im Prenzlauer Berg

von Bettina Röder vom 07.09.2012
Berlin hat ein evangelisches Stadtkloster. Schweizer haben es für einen Euro gekauft. Doch dann kam plötzlich der Reichtum. Ein Besuch
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Das große Tor steht offen, draußen donnert der Verkehr vorbei. Ein paar Schritte noch, und man ist im Kloster drin. In einem evangelischen Kloster mitten in Berlin, im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg. Dort, wo einst der tiefste Osten war. Im Hof stehen Fahrräder und rote Holzkübel mit Farn. Die Backsteinfassaden schmücken Heilige, in Sandstein gemeißelt. Mülltonnen stehen da. Der hohe Backsteinturm draußen auf der Straße ist weithin sichtbar, die Fassade wie so oft in Berlin in die Häuserfront eingepasst. Wer durch den runden Torbogen läuft, kommt zur Kirche auf dem Hof. Die Türen sind weit geöffnet. Eine zierliche junge Frau mit roten Haaren und einer Zigarette in der Hand kommt von der Straße herein, bleibt an den Schaukästen stehen. »Kann ick hier ooch rein?«, fragt sie, auch ihre grünen, unruhigen Augen fragen. Dann