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»Ich will deinen Gottvater nicht«

Sinn kann ich nur selbst finden, ohne aufdringliche Angebote der Religion. Die atheistische Erfurter Publizistin Anke Engelmann schreibt an Benedikt XVI.
von Anke Engelmann vom 06.09.2011
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Lieber Herr Papst! Ein gigantisches Event hast Du da eingerührt. Schlau, schlau, das muss ich Dir lassen. Happiness und Heiligkeit für elf Millionen Euro. Willst wohl gar den wilden Osten missionieren? Fühlst Dich schon wie Bonifaz? Die Länder des Südens hat ja Dein Vorgänger abgegrast, da ist nicht mehr viel zu holen. In Thüringen jedoch warten 1,5 Millionen Konfessionslose aufs Massentaufen, dazu noch eine halbe Million Protestanten, potenzielle Konvertiten. Ein Bundesland mit siebzig Prozent Ungläubigen – da geht noch was. Da ist noch Potenzial. Da klingelt’s im Klingelbeutel. Schließlich kommt Euch hierzulande schon seit Jahren die Zielgruppe abhanden.

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Schlagwörter: Kirche Kritik Papst Religion
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