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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2016
Schwester Kuh
Was wir den Tieren schulden
Der Inhalt:

Vorgespräch: Wer macht eigentlich Wikipedia?

Fragen an Michael Beckenkamp, den Programmverantwortlichen der Konferenz »WikiCon«

Publik-Forum: Herr Beckenkamp, vom 16. bis 18. September trifft sich die deutschsprachige Wikipedia-Gemeinde in Kornwestheim bei Stuttgart. Was passiert da?

Michael Beckenkamp: Es dreht sich alles ums »freie Wissen«! Wir, die Macher der Wikipedia aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, treffen uns, um uns auszutauschen über technisches Wissen, aber auch über das soziale Miteinander in der Wikipedia-Gemeinschaft und mögliche Konflikte. Dieses Jahr wird es auch darum gehen, uns nach außen zu öffnen. Freie Lernmaterialien ist ein Stichwort; wir wollen diskutieren, inwiefern Wikipedia als Quelle an Schulen genutzt werden kann.

Muss ich Wikipedia-Autorin sein, um an der WikiCon teilnehmen zu können?

Beckenkamp: Nein, das ist nicht nötig. Jeder ist willkommen, wir freuen uns über neue Gesichter! Es wird auch Workshops geben, in denen Wikipedia-Neulinge lernen können, wie sie Beiträge verfassen und worauf sie dabei achten müssen. Außerdem werden Fotografiekurse angeboten.

Das heißt, es ist nicht nur für Technikfreaks etwas dabei?

Beckenkamp: Nein, wer will, kann das ganze Wochenende technikfreie Veranstaltungen besuchen. Es wird Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu allen möglichen Themen geben.

Zum Beispiel?

Beckenkamp: Die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken wird einen Vortrag zu freiem Wissen und Bildung halten. Wir werden mit Clemens Rehm diskutieren, dem Leiter des Landesarchivs Baden-Württemberg, denn unser Ziel ist es, die Archive stärker z