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Erotisches Begehren

Aktuelle Sex-Bestseller zeigen: Die menschliche Sexualität ist nicht immer ein harmloses Vergnügen. Doch diese Einsicht rechtfertigt keine kirchliche Verbotsmoral
von Theresia Heimerl vom 10.08.2012
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Liebe tut weh. Mit dieser fundamentalen Erkenntnis lassen sich nicht nur Popsongs schreiben, sondern auch Bestseller verkaufen, wie der jüngste »Skandalroman« 50 Shades of Grey der britischen Autorin E. L. James gerade wieder trefflich illustriert. Liebe, Erotik, Begehren und expliziter Sex sind allen Naturalisierungs- und Befreiungsversuchen zum Trotz Themen, die niemanden kaltlassen, die vielmehr alle erdenklichen emotionalen Reflexe vom Ekel bis zur Wonne hervorrufen und selbst in Sprache gebracht noch erregen.

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