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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2019
Homosexualität und Kirche
Wo ist das Problem?
Der Inhalt:

Im Bilde: Baden gehen

vom 26.07.2019

Waldbaden ist ein Mega-Wellnesstrend. Waldbademeister geleiten naturferne Städter unter herabhängende Zweige, um tief einzutauchen ins erholsame Grün. Die Duftstoffe der Bäume umwehen die Nase, wirken auf das Nervensystem ein und beruhigen. Die Atmosphäre des Waldes mache gesund, so die Botschaft des Trends, der aus Japan kommt. Fast jedes Tourismusbüro in Deutschland bietet Touren an, zudem Kurse im Hüttenbauen, Kräutersammeln und zum Überleben im Wald. Doch die enge Interaktion zwischen Mensch und Wald erhöht den Stress von Hasen, Kröten und Libellen, deren Rückzugsorte keine mehr sind, wenn Menschen durchs Unterholz staksen, um morsche Rinden zu betasten oder einer Blindschleiche zu folgen. Im Wald zu sein tut Körper und Seele gut. Doch auch auf markierten Wegen kann der Naturfreund entspannt spazieren und den Blick ins Grüne schweifen lassen. Ohne zu stören.

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