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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Mit Wasserstoff übers Gleis

Niedersachsen setzt Züge mit Brennstoffzellen auf Strecken ohne Oberleitung ein

Ab September werden in Niedersachsen 14 E-Züge mit einem neuen Antrieb unterwegs sein: Sie werden von einer Brennstoffzelle angetrieben, die Strom aus Wasserstoff gewinnt. Die Züge sind komplett emissionsfrei und geräuscharm. Sie geben lediglich Wasserdampf und Kondenswasser ab. Der einzige Makel aus ökologischer Sicht ist die Tatsache, dass der Strom zur Herstellung von Wasserstoff – sie erfolgt per Elektrolyse aus Wasser – bisher nur zu gut dreißig Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Das Bundesverkehrsministerium hat die Entwicklung der Züge durch die Firma Alstom mit acht Millionen Euro gefördert. Sie sollen künftig dieselbetriebene Züge auf Strecken ersetzen, an denen es keine Oberleitungen gibt. Alstom sieht in der Brennstoffzelle eine neue technische Option für die E-Mobilität: Die Betankung dauert genau so lang wie bei Dieselzügen, die Reichweite liegt bei rund tausend Kilometern. Das bietet auch Perspektiven für Autos oder Lkw.

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