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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Elegie für eine verlorene Nation

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 21.07.2017

CD. Die ersten Takte von Beethovens »Ode an die Freude« klingen fremd, sie muten arabisch an. Dann wird die bekannte Europahymne daraus, von Rami Basisah mit seiner Violine und den Prager Philharmonikern mit so viel Gefühl vorgetragen, dass es einem eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Die letzten Takte sind wieder von orientalischen Klängen dominiert – und so schlägt das erste Stück der CD »My Journey« bereits eine Brücke zwischen Europa und Nahost. Das ist gewollt, denn der junge Geiger Rami Basisah kommt aus Syrien, er ist mit seiner Geige nach Deutschland geflüchtet. Als das Boot auf dem Meer kenterte, rettete der Musiker sein Instrument, indem er es schwimmend über dem Kopf hielt. In einem Flüchtlingslager an der mazedonischen Grenze spielte er die Ode an die Freude für andere Geflüchtete. Ein Fotograf

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