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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Der Junge, der neben der Mülltonne lag

von Eva-Maria Lerch vom 21.07.2017
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Roman. Zu Anfang liest sich dieses Buch wie eine leichte zeitgenössische Erzählung über das urbane Leben junger Leute in New York. Malcom, JB, Willem und Jude sind über ihre Studienjahre, in denen sie gemeinsam in einem Viererzimmer gewohnt haben, zu Freunden geworden und gerade dabei, beruflich Fuß zu fassen. Das Schicksal dieser vier Männer bleibt auch in den drei Jahrzehnten, über die sich der voluminöse Roman erstreckt, eng und emotional verwoben.

Während Malcolm, JB und Willem die üblichen Probleme um Jobsuche, sexuelle Orientierung, künstlerische Identität und Loslösung von den Eltern bewältigen, wird zunächst nur andeutungsweise deutlich, dass das Leben ihres Freundes Jude von einer dunklen Erfahrung überschattet ist. Jude, so kommt es häppchenweise zwisc

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