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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2017
Wem gehört die Welt?
Einblicke in die Machtverhältnisse des globalen Kapitalismus
Der Inhalt:

Franziskus, der Politiker

von Thomas Seiterich vom 07.07.2017
Zu Hause, in Lateinamerika, mischt sich der Papst in die Tageskämpfe ein

In Europa wird kaum wahrgenommen, wie massiv sich der argentinische Papst Franziskus in die politischen Auseinandersetzungen »seines« Kontinents einmischt: In Venezuela wirbt er für einen friedlichen Abschied von der chaotischen Linksregierung. In Kuba half er dem kommunistischen Regime zum Ausgleich mit den seit 1960 verfeindeten USA. In den ökonomisch kriselnden und zugleich innenpolitisch hoch polarisierten Schwellenländern Argentinien und Brasilien wirbt der Papst für soziale Gerechtigkeit und gewaltfreien Konfliktaustrag. Und im »ewigen« Bürgerkriegsland Kolumbien hat Franziskus entscheidend dazu beigetragen, dass es nach über sechzig Jahren Krieg endlich zum Frieden mit der linken FARC-Guerilla kommt.

Die öffentlichen wie auch die diskreten Erfolge sind beeindruckend. Franziskus’ Bilanz kann sich sehen lassen. Gewiss, schon früher

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