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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Schäbige Instrumentalisierung

von Alexander Schwabe vom 22.06.2018
Politik und Medien haben den Mord an Susanna F. für ihre Zwecke benutzt

In Deutschland wurden 2017 laut Bundeskriminalamt 405 Morde registriert. Auch 2018 dürfte die Zahl in etwa diese Größenordnung erreichen. Jeder Mord ist eine menschliche Katastrophe. Dennoch rücken manche Morde ins Zentrum der Aufmerksamkeit, andere werden ignoriert, als seien sie nie geschehen.

Die Ermordung der Susanna F. in Wiesbaden wurde tagelang breitgetreten, weil der Täter ein Flüchtling aus dem Irak ist. Hier wurde ein abscheuliches Verbrechen mit der Asylfrage verknüpft und somit für politische Zwecke instrumentalisiert. Medien und Politiker nutzten es, um Flüchtlinge in ein schlechtes Licht zu rücken und um Stimmung für eine härtere Abschiebepraxis zu machen.

Die Bild-Zeitung titelte: »Wenn er abgeschoben worden wäre …, … würde sie noch leben.« Diese Behauptung suggeriert, man h

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