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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Lissabon weist den Weg

von Wolfgang Kessler vom 22.06.2018
Für die EU-Kommission und die Bundesregierung ist eine Sparpolitik für Staaten mit hohen Schulden wie Italien alternativlos. Portugal beweist, dass es doch eine Alternative gibt
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Es war abzusehen: Kaum hatte die neue italienische Regierung eine Wachstumspolitik beschlossen, wurde sie von der europäischen Politik und von vielen Medien in Grund und Boden verdammt. Nun ist die Kritik an der geplanten Wirtschaftspolitik Italiens durchaus berechtigt. Denn die neue Regierung will vor allem die Reichen entlasten und die Armen mit einer Art Hartz-System abspeisen, das sie Grundeinkommen nennt. Doch darum ging es den Kritikern nicht. Sie wetterten einfach dagegen, dass das Land sich gegen das Spardiktat von Brüssel wehrt. Sich dagegen zu wehren, kann jedoch erfolgreich sein. Zum Beispiel in Portugal.

Dort hat sich die damals neu gewählte sozialistische Regierung 2015 vom Brüsseler Spardiktat verabschiedet. Unter wütenden Protesten des damaligen deutschen Finanzministers Wolfgang