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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Aufgefallen
Der Unbeugsame

von Bettina Röder vom 22.06.2018
Während die Welt im Fußballfieber ist, weist Regisseur Oleg Senzow auf die Verletzung der Menschenrechte in Russland hin. Und riskiert sein Leben
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Das Leben von Oleg Senzow hängt am seidenen Faden. Genauer an der Frage, ob er seinen Hungerstreik überlebt, während die Welt im Fußballfieber ist. Denn zu diesem Zeitpunkt riskiert der inhaftierte Regisseur sein Leben, um die Welt an Russlands Rolle auf der Krim und in der Ost-Ukraine zu erinnern. Wie viele andere – Reporter ohne Grenzen etwa oder Human Rights Watch – will er anlässlich der WM auf die Menschenrechtsverletzungen durch Putin aufmerksam machen. Zu Beginn des Eröffnungsspiels Russland gegen Saudi-Arabien war er seit 31 Tagen im Hungerstreik. Weltweit, in 78 Städten, gab es für ihn Aktionen, Tausende Künstler und Kulturinstitutionen haben sich für seine Freilassung eingesetzt. Hanna Schygulla, Wim Wenders, Herta Müller und Volker Schlöndorff g