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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2017
»Überall schwindet das Vertrauen«
Norbert Lammert über Medien, Demokratie und Kirche
Der Inhalt:

Der Bund der Universitäten

vom 09.06.2017
Christliche und islamische Hochschulen arbeiten gegen religiösen Hass
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Vertreter von 15 arabischen Universitäten haben sich in der jordanischen Hauptstadt Amman getroffen, um ein Bildungsnetzwerk zu gründen. Gemeinsames Ziel ist es, den Missbrauch religiöser Ideen zu erforschen. Der Zusammenschluss umfasst christliche sowie islamische Hochschulen aus neun Staaten, darunter das College für Scharia und islamische Bildung im Scheichtum Katar, das Evangelisch-Theologische Seminar in Kairo, das Institut für Orientalische Studien der Dominikaner in Kairo sowie eine der ältesten Universitäten, die seit dem Jahr 737 ununterbrochen lehrende Es-Zitouna-Universität in Tunis. Das gemeinsame Projekt besteht darin, interreligiöse Lehrpläne für religiöse Bildung zu erarbeiten, die kulturellen Pluralismus, das Gemeinwohl aller Bürger, egal welchen Bekenntnisses, und die demokratischen Werte fördern. Das neue Netzwerk wurde vom Wiener Islamisch-Christlichen Dialogzentrum initiiert, das von der Monarchie in Saudi-Arabien sowie vom christlich-ökumenischen Diyar Consortium in Amman getragen wird.

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