Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Von Werten und Wahrheiten

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 10.06.2016
In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Und wie kommen wir dahin? Es herrscht – Ratlosigkeit

Es gibt Fragen, die liegen in der Luft. Sie sind einfach da und verlangen nach Antworten. »In welcher Gesellschaft wollen wir leben?« ist so eine. Sie war da, wenn es um Flüchtlinge ging. Oder um den Islam. Oder um Europa. Schlagworte wie Vielfalt, Zusammenhalt, Toleranz und Respekt fielen häufig. Doch wenn es darum geht, diese Begriffe mit Leben zu füllen, wird es schwierig. Führt Vielfalt zu einer Anything-goes-Haltung? Welche Rolle spielt das Christentum in einer pluralen Gesellschaft? Wie kann verhindert werden, dass durch den Zusammenhalt einiger Gruppen andere ausgeschlossen werden? Und was bedeutet Toleranz konkret? Wenn etwa die Lehrerin meiner Kinder ein Kopftuch trägt?

Gut zu beobachten war das Schwanken zwischen einer Alles-wird-gut-Haltung und großer Verunsicherung. Bundespräsident J