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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Monsanto-Tribunal

vom 10.06.2016
PFplus

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Zu einem Monsanto-Tribunal vom 14. bis zum 16. Oktober in Den Haag laden Aktivisten aus aller Welt ein. Das Tribunal will über den Agrokonzern Monsanto buchstäblich zu Gericht sitzen. Die umwelt- und gesundheitsschädigenden Tätigkeiten, die Monsanto zur Last gelegt werden, sollen dort beurteilt werden. Dem Organisationskomitee gehört die Dokumentarfilmerin Marie-Monique Robin an, die den Film »Monsanto – Mit Gift und Genen« gedreht hat, die indische Aktivistin Vandana Shiva und Olivier de Schutter, der bis 2014 UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Ernährung war. Die Organisatoren betrachten Monsanto als Symbol für die industrielle Landwirtschaft und damit einer Produktionsform, die durch den massiven Einsatz von Chemikalien die Umwelt verpestet, den Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigt und massiv zur globalen Erwärmung beiträgt. Sie werfen Monsanto Ökozid, also Verbrechen gegen die Umwelt, vor. Das Tribunal soll deshalb auch untersuchen, ob solche Verbrechen in das internationale Strafrecht und in das Statut des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag aufgenommen werden können. Das wäre die Voraussetzung dafür, Personen und Firmen strafrechtlich zu verfolgen, die des Verbrechens gegen die Umwelt verdächtigt werden. Die Initiatoren des Monsanto-Tribunals rufen dazu auf, zum Tribunal nach Den Haag zu reisen, den Aufruf dazu in den Sozialen Netzwerken zu verbreiten und sich an der Gestaltung einer Versammlung parallel zum Tribunal zu beteiligen. Mithilfe von Spenden soll die Teilnahme von Zeugen aus armen Ländern finanziert werden.

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