Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Familiennachzug wird blockiert

vom 28.05.2021
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Verschleppt die Bundesregierung mutwillig den Nachzug von Familienangehörigen Geflüchteter? Das behaupten Menschenrechtsorganisationen. Besonders drastisch sei dies ihren Recherchen zufolge bei Geflüchteten aus Eritrea erkennbar. Der Flüchtlingsrat Berlin, die Initiative Seebrücke und die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl haben daher die Initiative Familiennachzug Eritrea ins Leben gerufen. Sie kritisierten, Anträge auf Familiennachzug würden von deutschen Konsulaten in Eritrea und anderen Ländern jahrelang nicht entgegengenommen und die Bearbeitung dauere dann weitere Monate oder Jahre. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt warf dem Auswärtigen Amt vor, mit einer »unglaublichen Ignoranz die Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass der Rechtsanspruch auf Familiennachzug ins Leere läuft«. Ohne Antrag gebe es keine Entscheidung und damit auch nicht die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten. So werde der Rechtsstaat faktisch außer Kraft gesetzt, kritisierte er. Nach Angaben von Pro Asyl warten mehr als 6000 Menschen allein in ostafrikanischen Staaten auf einen Termin bei deutschen Auslandsvertretungen. Die Wartezeiten betrügen zwischen 10 und 14 Monaten.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.