Kirche im Krieg
Seit 1948 erlebt Kolumbien eine nicht endende Kette von Kriegen. An die 300 000 Menschen wurden dabei getötet. Die Formen und die Intensität der militärischen Auseinandersetzungen wechseln. Kämpften zuerst die Parteien der Konservativen und Liberalen in einem Bürgerkrieg gegeneinander, sind es heute linksextreme Guerillas wie die seit 1964 tätige FARC, die gegen die Regierungsarmee und rechtsextreme Paramilitärs kämpfen. Dabei erringt die Armee mehr und mehr die Oberhand. Drogenkartelle und Konzerne wie der Bananen-Multi Chiquita mischen im Krieg aktiv mit.
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