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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2011
Christen müssen selber denken
Der Theologe Klaus-Peter Jörns zur Glaubenskrise
Der Inhalt:

Bestärkung hier, Schnupperkurs dort

von Hartmut Meesmann vom 18.05.2011
Der Evangelische Kirchentag ist eine eigene »Kirchen-Szene«. Er passt damit zur postmodernen Form der Gemeinschaftssuche – in Zeiten, da sich die Religion zu verflüchtigen scheint

Was denn nun? Wird die deutsche Gesellschaft von neuen religiösen Aufbrüchen geprägt? Oder setzt die Säkularisierung ihren Siegeszug fort, also der mehr oder weniger leise Abschied von der Religion, zumindest die Emanzipation von der kirchlich-religiösen Bevormundung des Alltags?

Die Religionssoziologen streiten über diese Frage. Es dürften jene der Wahrheit recht nahe sein, die konstatieren, dass beides zutrifft: Es ist in der deutschen Gesellschaft eine erstaunliche Offenheit gegenüber religiösen Fragestellungen und Themen genauso zu beobachten wie eine zunehmende Säkularisierung. Es gibt bei nicht wenigen Menschen, besonders wenn sie eine Familie gründen oder älter werden, ein neues Interesse an religiösen Fragestellungen. Doch damit ist nicht unbedingt ein Engagement oder auch nur eine Nähe zur Kirche verknüpft. Es wächst vielmehr die Zahl

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