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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2011
Christen müssen selber denken
Der Theologe Klaus-Peter Jörns zur Glaubenskrise
Der Inhalt:

Mut zur Provokation

von Wolfgang Kessler vom 18.05.2011
Die Programmplaner haben Angst vor Basisinitiativen und vor zu viel Profil. Deshalb braucht es alternative Foren. Zum Beispiel von Publik-Forum

Eigentlich bietet der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden eine große Chance – gerade in dieser Zeit. Zu keinem anderen Anlass kommen in Deutschland mehr als hunderttausend Menschen zusammen, um über Fragen des persönlichen Lebens, des Glaubens und der Politik zu diskutieren. Nur wenige Monate, nachdem die Katastrophe von Fukushima der Menschheit vor Augen geführt hatte, dass der globale industrielle Wirtschafts- und Lebensstil in die Sackgasse führt, ist das Bedürfnis nach Orientierung groß. Die Menschen erleben eine Zeitenwende, in der immer mehr in Fluss gerät, was sie bisher noch für sicher erachtet hatten. Fraglos wird darüber auf dem Kirchentag gesprochen werden. Ob der Kirchentag jedoch wirklich zu provokativen Zeitansagen in der Lage ist, darf bezweifelt werden. Zu groß scheint die Angst vor mutigen politischen Debatten. N

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