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Sri Lanka: Ethnische Spannungen, religiöse Radikalisierung, ein Bürgerkrieg und das schwere Erbe der britischen Kolonialzeit machen es den islamistischen Terroristen leicht, Netzwerke des Hasses zu bilden
von Klemens Ludwig vom 10.05.2019
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Es war ein fatales Zusammenspiel von lokalen, radikalisierten Muslimen mit dem internationalen Netzwerk des Islamischen Staates (IS), das die verheerenden Anschläge auf Sri Lanka ermöglicht hat. Eine derartig diabolisch-perfekt geplante Terrorserie gleichzeitig an sieben Orten verlangt eine Erfahrung, über die nur der IS verfügt. Gleichzeitig werden genaue Kenntnisse vor Ort benötigt, die von der sogenannten National Thowheeth Jama’ath (NTJ), der »Nationalen Monotheisten Organisation«, eingebracht wurden. Der IS übernahm zwei Tage nach den Massenmorden die Verantwortung. Seiner Propaganda zufolge als »Rache für Christchurch«, wo Mitte März ein rechtsradikaler Täter in zwei Moscheen fünfzig Muslime ermordet hatte.

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