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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2018
Kennen wir uns?
Jesus, Marx und die Krise des Kapitalismus. Ein Streitgespräch
Der Inhalt:

Hip-Hop, Hetze und Haltung

Die menschenfeindlichen Liedtexte der Rapper Kollegah und Farid Bang empören, doch ihre Musik verkauft sich glänzend. Warum ist ein Genre so erfolgreich, in dem es scheinbar zum guten Ton gehört, sich im Ton zu vergreifen?

Anscheinend hilft Reden also doch, es dauert nur manchmal. Ist das die Lehre aus dem Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang? Sie verdienen jahrelang Geld mit offensichtlich menschenfeindlichen Songtexten, doch als sie dafür – nicht zum ersten Mal – den kommerziellen Musikpreis »Echo« bekommen sollen, gibt es auf einmal Proteste. Debattiert wird vor allem darüber, ob die dumme und geschmacklose Liedzeile »Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen« antisemitisch ist oder noch unter künstlerische Freiheit fällt. Der Musikpreis erleidet einen solchem Imageschaden, dass er kurzerhand abgeschafft wird, die Plattenfirma lässt die Zusammenarbeit mit den beiden Prei