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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2011
Der neue Waffenboom: <Br>1000 Milliarden für den Tod
Der Inhalt:

»Viele sterben unterwegs«

von Thomas Seiterich vom 06.05.2011
Jean Gardy Marius arbeitet als Cholera-Arzt in Haiti. Er kämpft um das Leben der Infizierten
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Wenn du arm bist, wie alle Leute hier im Bergland um Rousseau, dann wirst du in der Regel vierzig Jahre alt, bevor dich zum ersten Mal in deinem Leben ein Arzt anschaut.«

Die völlige Erschöpfung ist Docteur Jean Gardy Marius (Foto) ins Gesicht geschrieben. Der athletische Mann hat einen 14-Stunden-Arbeitstag im Landkrankenhaus hinter sich. Mit zwei Freunden, den Ärzten Guidner Bien Aimé und Sterman Toussaint, sowie den vier Krankenpflegerinnen Aisha Laguerre, Marie Alie Charles, Katja Eloi und Judith Feuille gründete Jean Gardy Marius 2007 die Òganiszasyon Sante Popilè (Osapo), die »Organisation für Volksgesundheit«. Eine Initiative der Haitianer, nicht der ausländischen Entwicklungshelfer. Finanziell gestützt wi