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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2020
Erlöse mich aus meiner Angst
Über die therapeutische Wirkung der Religion
Der Inhalt:

»Sehe ich eine Lücke, fülle ich sie«

von Geneviève Hesse vom 30.04.2020
Die 22-jährige Medizinstudentin Anna Spinner arbeitet ehrenamtlich bei der Corona-Hotline in Heidelberg

Welche Erwartungen haben Patienten? Was brauchen sie gerade jetzt? Dies wahrzunehmen halte ich für eine zentrale ärztliche Kompetenz. Ich bin Medizinstudentin und übe das jetzt als freiwillige Helferin bei der Corona-Hotline des Heidelberger Gesundheitsamts. Hier sitze ich wie an einer Schaltstelle und kläre, was die Anrufer wollen: Handlungshinweise? Ein persönliches Gespräch zur Beruhigung? Soll ich sie weiterleiten? Ich entscheide auch, wer laut den geltenden Kriterien getestet wird. Ich finde es total spannend, genau das zu geben, was jemandem hilft.

Seit vier Wochen arbeite ich hier, meistens von 7 bis 13.30 Uhr. Am Anfang waren es fünf Tage die Woche, jetzt sind es nur noch drei. Derzeit arbeiten hier beim Gesundheitsamt in Heidelberg 120 Medizinstudierende in verschiedenen Teams: bei der Hotline oder bei dem Ermittlerteam im Inn

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