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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Von Wellen, Wind und Waschmaschinen

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 24.04.2015
Die Plastikstrudel in den Weltmeeren sind riesig. Doch der Kampf gegen die Vermüllung nimmt Fahrt auf

Ein toter Albatros am Strand – er ist an Plastik erstickt. Ein verendeter Wal, in dessen Magen man Gummischläuche findet – das Problem ist bekannt: In den Ozeanen treiben riesige Plastikstrudel. Allein der Müllstrudel im Nordatlantik ist so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Und er ist nur einer von fünf weltweit. »Bis zu hundert Millionen Tonnen Müll liegen in den Weltmeeren. Zum Teil sind Müllstrudel aus dem Weltall erkennbar«, sagt Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. »Um das in ein Bild zu packen: Das ist ein Güterzug vollgepackt mit Meeresmüll von hier zum Mond und halb zurück.«

Für das Leben im und am Meer hat das verheerende Folgen: Meerestiere verwechseln Plastik, das mit der Zeit in winzige Teile zerfällt, mit Nahrung und so gelangt das schwer zersetzbare Material auch in unseren Nahrungskreislauf. Di

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