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Von Wellen, Wind und Waschmaschinen

Die Plastikstrudel in den Weltmeeren sind riesig. Doch der Kampf gegen die Vermüllung nimmt Fahrt auf
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 24.04.2015
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Ein toter Albatros am Strand – er ist an Plastik erstickt. Ein verendeter Wal, in dessen Magen man Gummischläuche findet – das Problem ist bekannt: In den Ozeanen treiben riesige Plastikstrudel. Allein der Müllstrudel im Nordatlantik ist so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Und er ist nur einer von fünf weltweit. »Bis zu hundert Millionen Tonnen Müll liegen in den Weltmeeren. Zum Teil sind Müllstrudel aus dem Weltall erkennbar«, sagt Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. »Um das in ein Bild zu packen: Das ist ein Güterzug vollgepackt mit Meeresmüll von hier zum Mond und halb zurück.«

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