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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2010
Papstkirche am Abgrund
Ein Bischof sagt, was sich jetzt ändern muss
Der Inhalt:

Dem Leben Flügel verliehen

von Bettina Röder vom 23.04.2010
Sie wusste als Kind nichts vom Glauben. Die Liebe hat ihr Leben verändert. Nun ist sie getauft
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Ihr Vater hat die Familie verlassen, als sie selbst noch gar nicht geboren war, sagt Stefanie S. Das war 1962, nun steht ihr 48. Geburtstag vor der Tür. Die ersten Lebensjahre hat die Mutter für sie gesorgt. Die war Postbeamtin und allein für die Erziehung da. Da war für Glauben oder gar Kirche kein Platz. »Selbst meine Oma war nicht drin. Det war für uns keen Thema«, sagt die Frau mit dem Berliner Dialekt. Ihre Worte klingen forsch. Beim ersten Hinhören. Beim zweiten sind sie eher sensibel, vor allem fragend. Genau diese Mischung ist es auch, die ihr Leben ausmacht. Die Neugier war der Motor für ihre Lebenswenden.

In ihrem Leben könnte man dazu sicher auch Kontrastprogramm sagen. Sie studierte in Ost-Berlin Wirtschaftslehre, arbeitete im volkseigenen Betrieb (VEB) Exquisit Berlin. Als die Mauer