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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2012
Russisch Roulette im Labor
Die falschen Versprechungen der grünen Gentechnik
Der Inhalt:

Das Dilemma mit dem Ei

von Bettina Röder vom 04.05.2012
Mit der »Kleingruppenhaltung« umgehen Hühnerbarone das Ende der Käfighaltung – und die Ministerin drückt sich
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Wer hätte sie nicht gern, die bunten Eier, die in diesen Tagen auf dem Frühstückstisch oder im Osternest liegen. Und das gute Gewissen gibt es gratis dazu. Weil immer mehr Supermärkte auf den Verkauf von Eiern aus Käfighaltung verzichten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn, wer ein paar Regale weitergeht, kann schon nicht mehr wissen, woher die Eier stammen, die er da kauft. Etwa, wenn sie in Nudeln oder im leckeren Osterkuchen verarbeitet sind. Denn da gibt es keine Kennzeichnung der Eier.

Das noch von der bündnisgrünen Verbraucherministerin Renate Künast auf den Weg gebrachte Ende der Käfighaltung ist also längst nicht vom Tisch. Unter der Mogelpackung »Kleingruppenhaltung« lebt sie fort. Die Hühnerbarone haben dieses Unwort erfunden, um das Verbot der Käfighaltung zu umgehen. P