Das Dilemma mit dem Ei
Wer hätte sie nicht gern, die bunten Eier, die in diesen Tagen auf dem Frühstückstisch oder im Osternest liegen. Und das gute Gewissen gibt es gratis dazu. Weil immer mehr Supermärkte auf den Verkauf von Eiern aus Käfighaltung verzichten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn, wer ein paar Regale weitergeht, kann schon nicht mehr wissen, woher die Eier stammen, die er da kauft. Etwa, wenn sie in Nudeln oder im leckeren Osterkuchen verarbeitet sind. Denn da gibt es keine Kennzeichnung der Eier.
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Datum der Erstveröffentlichung: 06.04.2012
die Macht der Verbraucher Dank der EU-Eierkennzeichnung können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Eierkauf ein klares Zeichen gegen Käfighaltung – auf der Verpackung mit einer 3 gekennzeichnet – setzen. Die meisten Handelsketten haben auf Wunsch ihrer Kunden Käfig-Eier bereits aus den Regalen genommen. Heute stammen über 95 Prozent der verkauften Schaleneier aus alternativen Haltungsformen. Bei Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen gibt es dagegen keine Kennzeichnung. Dort kann der Verbraucher nur Eier aus Massentierhaltungen ächten, wenn er Bioprodukte kauft.
die Macht der Verbraucher Dank der EU-Eierkennzeichnung können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Eierkauf ein klares Zeichen gegen Käfighaltung – auf der Verpackung mit einer 3 gekennzeichnet – setzen. Die meisten Handelsketten haben auf Wunsch ihrer Kunden Käfig-Eier bereits aus den Regalen genommen. Heute stammen über 95 Prozent der verkauften Schaleneier aus alternativen Haltungsformen. Bei Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen gibt es dagegen keine Kennzeichnung. Dort kann der Verbraucher nur Eier aus Massentierhaltungen ächten, wenn er Bioprodukte kauft.

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