Unsere kleine Farm
Jean-Bernard Huon erntet mit seinem Partner Laurence Rüben. Der siebzigjährige Bauer aus der Bretagne wirtschaftet noch wie seine Vorfahren vor dem Zweiten Weltkrieg: Auf dem Hof gibt es weder heißes Wasser noch Maschinen – gepflügt wird mit Ochsen, gemolken und gebuttert mit der Hand. Sein Fleisch und Gemüse vermarktet er nicht über den Biohandel, sondern verkauft es lieber direkt an Besucher. Er sei »ein glücklicher Außenseiter«, sagt Huon über sich selbst. Am liebsten möchte er den baufälligen Hof an einen Nachfolger verschenken, der die Farm in seinem Sinne weiterführt. Leicht scheint das nicht zu sein: Bisher hat er niemanden gefunden.
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