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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2017
Weisheit aus der Wüste
Das spirituelle Erbe der frühen Christen
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 10.03.2017

Streit um die Winkraft

Zu: »Steife Brise« (3/17, Seite 12–15)

Die Windkraft ist kritisch zu betrachten: 1. Derzeit beträgt der Anteil der Windenergie an Land am gesamten Energiebedarf gerade einmal rund vier Prozent. Wie wird unsere Landschaft aussehen, wenn man vierzig Prozent anstrebt? Ist das wirklich erstrebenswert? 2. Die Windkraft kann ohne zusätzliche, kontinuierlich laufende Generatoren nicht funktionieren, da sie schwankt. Wenn man aber Letztere ohnehin braucht, warum suchen wir dann keine umweltverträglichen Lösungen, die die genannten Nachteile der Windkraft nicht haben? Gerade in der Technik gibt es immer viele Alternativen, wenn man kreativ danach sucht. Armin Schöppach, Aalen

Das Klima ist ein Weltklima – Europa könnte effektiv und sogar preisgünstig zum Klimaschutz beitragen, wenn wir hier Geld in die Hand nehmen würden, um den Regenwald in Südostasien, Südamerika und Afrika zu schützen. Da gibt es realistische Möglichkeiten. Es müssten zwar Milliarden Euro jährlich sein – aber das wäre immer noch deutlich preiswerter als die ungeheuren Kosten für die Allgemeinheit, die Deutschland für die gut gemeinte, aber uneffektive »Energiewende« auf deutschem Boden ausgibt. Karl Enk, Miltenberg

Warum nehmen die Kritiker der Windkraft nicht zur Kenntnis, dass durch die Großtagebaue in der Braunkohle – Garzweiler, Hambach und Inden – schon mehr als 40 000 Menschen Haus und Hof verloren haben und zwangsweise »umgesiedelt« wurden? Sie ignorieren, dass die Kohlekraftwerke jährlich mehr als hundert Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Dass durch die Freisetzung großer Mengen von Quecksilber bei der Kohleverstromung jährlich Hunderte Menschen erkranken. Den Artikel »Steife Brise« nehme ich zum Anlass, Windkraftgegner einzuladen, gemeinsam mit mir die Hunderte Meter tiefen Tagebaue zu besuchen und die wahre Zerstörung der Kohlekraft zu erleben. Hans Stenzel, Mitwelt-Beauftragter des
Kirchenkreises Jülich, Jülich

Ich finde viele Windräder so beruhigend, wenn sie sich majestätisch langsam im weiten Gelände drehen, dahinter

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