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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2012
Ich glaube
Der Konflikt um das Bekenntnis der Christen
Der Inhalt:

Drei Tage Waffenstillstand

Mexikos Drogenmafia pflegt bizarre Todeskulte. Zum Papstbesuch im März sollen wenigstens die Waffen schweigen

Die massenmörderischen Chefs der Kartelle haben einen dreitägigen Waffenstillstand für die Drogenkriege in der gesamten Nation ausgerufen, denn der Papst kommt. Zweieinhalb Tage im März besucht der gebrechliche, weiß gekleidete Kirchenführer aus Rom das vom innerstaatlichen Krieg zerrissene Mexiko. Solch ein strapaziöser Besuch samt massiver Zeitumstellung bedeutet viel, denn die Gesundheit des fast 85-Jährigen, des obersten »Brückenbauers« der katholischen Weltkirche, gilt als nicht die beste. So schreiben es jedenfalls Mexikos Zeitungen, um die Kürze des offiziellen Programms des Papstes zu begründen. Den politischen Akzent bildet ein Gespräch mit dem Staatspräsidenten.

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