Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Ausdruck entstammt der Darstellung Ihres Browsers. Schöner, weil komplett gestaltet, bekommen Sie den Text ausgedruckt mit einem Digital-Zugang, der noch weitere Vorteile hat. Infos dazu finden Sie unter https://www.publik-forum.de/premium.

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2017
Wer ist Herr im Hirn?
Der Streit um den freien Willen
Der Inhalt:

Hospizbewegung: Raus aus der Tabuzone

Die Versorgung sterbenskranker Menschen hat sich in Deutschland positiv entwickelt, fasst der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) zu seinem 25-jährigen Bestehens zusammen. »Wir sind insgesamt gut versorgt«, sagt der Vorsitzende Winfried Hardinghaus. »Sicher, es gibt ländliche Regionen, in denen das Netz der Hospize und Hospizdienste noch Lücken hat«, räumt er ein. Insgesamt würden die Wartelisten jedoch kleiner, der Bedarf scheine fast gedeckt. Auf der anderen Seite warnen Soziologen davor, dass Palliativmedizin und Hospize zu einer standardisierten Dienstleistung der Krankenkassen werden könnten. Hardinghaus versteht die Kritik: »Die Hospizbewegung muss aufpassen, dass sie nicht ihre Seele verliert und sich nicht von dem Trend zu Ökonomisierung und Institutionalisierung lähmen lässt.« Er setze deshalb weiterhin auf das Engagement Ehrenamtlicher: Die Sterbebegleitung beruht auf einer breiten Bürgerbewegung, insbesondere im Raum der Kirchen. Bundestagspräsident Norbert Lammert beglückwünschte den Verband dazu, das Sterben »aus der Tabuzone in die Mitte der Gesellschaft« geholt zu haben.

Newsletter bestellen
Melden Sie sich kostenlos für den regelmäßigen Newsletter von Publik-Forum mit aktuellen Neuigkeiten und Zusatzinformationen an.