Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Gleiche Behandlung für alle

vom 26.02.2016
Experten fordern bessere medizinische Versorgung für Flüchtlinge
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen erfüllt derzeit nicht die gesetzlichen Mindeststandards. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenkommission der Robert Bosch Stiftung. »Ein vereinfachter Zugang zu medizinischen Leistungen entspricht einem menschenwürdigen Umgang und ist langfristig auch günstiger für die Gesellschaft«, betont der Kommissionsvorsitzende Armin Laschet (CDU). Die Experten fordern eine bessere Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen, mehr Ärzte in den Erstunterkünften sowie die bundesweite Umstellung auf eine verbindliche Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Mit dieser könnten Bürokratie und Kosten vermieden werden, wie Erfahrungen aus Bremen und Hamburg zeigten. Zudem rät die Kommission zu einer besseren und einheitlichen Grundversorgung. Bislang haben Asylbewerber in den ersten 15 Monaten keinen Anspruch auf volle medizinische Leistungen, sondern nur auf eine Notversorgung. Das führe zum Beispiel dazu, dass präventive Impfungen viel zu spät durchgeführt würden. Die Experten fordern ein Umdenken: Eine Grundversorgung auf gutem Niveau sei nicht nur menschenfreundlich, sondern auch mit weniger Kosten verbunden als die aktuelle Praxis.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.